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Spielanalyse 8. NLA Runde - 30. August 2008
FB Elgg steigt nach 8 Jahren in der höchsten Liga in die NLB ab
In dieser allesentscheidenden, letzten Meisterschaftsrunde war nicht viel von Siegeswillen bei den
jungen Elggern zu sehen. Zu keinem Zeitpunkt an diesem Tag deutete etwas darauf hin, dass die
1. Mannschaft nochmals Tritt fassen würde um sich aus dem Abstiegstrudel zu retten. Doch zuerst mal von Beginn weg, denn eigentlich
präsentierte sich die Ausgangslage vor dem 1. Elggerspiel optimal, um einen grossen Schritt Richtung
Ligaerhalt zu machen. Ettenhausen, die ebenfalls im Abstiegskampf steckten, zeigten gegen RiWi eine
schwache Leistung und verloren klar mit 3:1 Sätzen.
Ein Sieg gegen den Nachbarn lag sicherlich in Reichweite. Toni Rebsamen lies wieder die gleiche
Stammfünf wie an der Meisterschaftsrunde in Elgg aufspielen und verlangte eine kämpferische Leistung.
Das Elgger Team wusste, dass dieses Spiel wahrscheinlich die Mannschaft gewinnen wird, die mehr Kampfgeist, mehr Zusammenhalt, mehr
Siegeswille zeigt!
Doch bereits nach den ersten Angaben von Felipe Binotto lag Elgg in Rücklage und sofort schlichen sich die Unsicherheit
ins Team ein, die man eigentlich unterbinden wollte. Folglich ist der 1. Satz schnell erzählt und auch dank sehr
vielen Servicefehlern eine lockere Angelegenheit für Ettenhausen.
Im 2. Satz fingen sich die Elgger und das Spiel nahm langsam aber sicher das Prädikat Abstiegskampf an. Das
Spiel war nervös und wurde immer wieder durch ungezwungene Eigenfehler gebremst. Dennoch wurde um jeden Ball
gerannt und irgendwie auf einen Fehler des Gegners gehofft. Der Satz ging letztendlich knapp mit 14:12 zu Gunsten für
Ettenhausen aus.
Das Spiel plätscherte weiterhin vor sich hin wobei Elgg im 3. Satz seine beste Phase verzeichnen durfte.
Es gab zwar fast keine schönen Ballwechsel zu bestaunen, dafür litt manch ein Zuschauer mit dem Elgger Team
mit, in der Hoffnung, dass man diesen Satz gewinnt. Das Hoffen lohnte sich und Elgg konnte wieder einen
Satz zu Ettenhausen aufholen.
Doch wer dachte, dass dies nun die Kehrtwende war, sah sich getäuscht. Die Elgger spielten leider im gleichen
Trott weiter und verloren das Spiel schlussendlich klar mit 3:1 Sätzen. Mit diesem Sieg war für Ettenhausen
der Ligaerhalt geschafft.
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Elgg hingegen musste nun unbedingt gegen Rickenbach-Wilen gewinnen, wenn man aus eigener Kraft den direkten
Abstieg vermeiden wollte. Der Ligaerhalt auf direktem Weg zu erreichen war nicht mehr möglich, doch wie bereits im letzten Jahr
hätte dann der Weg über die Barrage geführt und da hat Elgg gute Erinnerungen.
In der kurzen Spielpause ruhten sich die Elgger aus, sammelten ihre Konzentration nochmals und besprachen
die Taktik gegen RiWi. Aufgrund des 1. Spiels von RiWi ging man davon aus, dass sie nur mit einem Angreifer
auflaufen werden. Somit war die Vorgehensweise für die Offensiveabteilung der Elgger klar und das Spiel konnte
beginnen.
Elgg spielte wieder mit den gleichen 5 Spielern auf und erhoffte sich eine klare Leistungssteigerung. Doch bereits
nach ein paar wenigen Ballwechseln war klar: Um RiWi zu schlagen, musste ein deftiger Ruck durch die Zürcher Mannschaft.
Im 1. Satz erkundete Elgg Mühe mit den Servicebällen des Gegners. Dieser musste schliesslich abgegeben werden, doch bereits
im darauf folgenden Satz stellte Elgg wieder umgehend den Satzgleichstand her.
Dieser Satzgewinn ist sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass RiWi ihren Hauptangreifer schonten und somit
nicht ganz so präzis geschlagene Bälle auf die Elgger zukamen.
Die anschliessenden Sätze sind nicht mehr all zu viele Worte wert - Elgg spielte schlichtweg schlecht und das Spiel ging mit
3:1 Sätzen verloren.
Vor allem die Offensivspieler um Dominic Bächlin zeigten in dieser Runde eine äusserst schwache Leistung und konnten den
Gegner zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Bedrängnis bringen. Die drucklosen Schläge wurden mal für mal von der
gegnerischen Mannschaft aufgelesen und relativ locker im Gegenzug zu einem Punkt verwertet. Das schliesslich
Deitingen völlig überraschend gegen Diepoldsau gewann und Elgg somit noch auf den letzten Platz verdrängte, war
nach einem solch glücklosen Spieltag fast schon symptomatisch gewesen. Somit muss sich Elgg nächstes Jahr
in der NLB beweisen und zeigen, dass die jungen Zürcher wieder in höchste Liga gehören...
Dennoch möchte sich die 1. Mannschaft herzlich für die lautstarke Unterstützung durch die mitgereisten Fans und
Nachwuchsspieler der U12 und U10 bedanken - ihr wart an diesem Tag klar die Besten.
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